Dat kölsche Grundgesetz: Die 11 Gebote erklärt
Wer in Köln aufgewachsen ist, kennt sie. Wer Karneval feiert, hat sie gehört. Und wer das erste Mal nach Köln kommt, wundert sich: Das kölsche Grundgesetz. Elf kurze Sätze, die mehr über die rheinische Lebenseinstellung sagen als jedes Schulbuch. Hier kommt die kompakte Erklärung – verfasst vom Volksmund, festgehalten von Konrad Beikircher.
§1 – Et es wie et es Sieh den Tatsachen ins Auge. Was ist, das ist – diskutieren ändert nichts dran.
§2 – Et kütt wie et kütt Hab keine Angst vor der Zukunft. Es kommt sowieso anders, als du denkst – meistens irgendwie gut.
§3 – Et hätt noch immer joot jejange Das Urvertrauen der Kölner. Bisher hat alles geklappt – warum sollte ausgerechnet jetzt der Weltuntergang kommen?
§4 – Wat fott es, es fott Trauer dem nicht nach, was weg ist. Verlorene Schlüssel, verflossene Liebschaften, das letzte Kölsch im Glas – vorbei ist vorbei.
§5 – Nix bliev wie et wor Veränderung gehört zum Leben. Sei offen – auch wenn das neue Veedel-Café jetzt Hafermilch hat.
§6 – Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet Das humorvolle Gegenstück zu §5. Man kann ja auch nicht jeden Trend mitmachen, ne?
§7 – Wat wells de maache? Die rheinische Schicksalsergebenheit. Manchmal kann man halt nichts machen – und das ist auch okay.
§8 – Mach et joot, ävver nit ze off Genieß das Leben – aber übertreib’s nicht. Maß halten ist auch ne kölsche Tugend.
§9 – Wat soll dä Quatsch? Die kritische Selbstreflexion. Manchmal muss man auch mal hinterfragen, ob das alles so seinen Sinn hat.
§10 – Drinks de eine met? Das Herzstück der kölschen Gastfreundschaft. Egal wer du bist – auf ein Kölsch ist immer Zeit.
§11 – Do laachs de disch kapott Das wichtigste Gebot zum Schluss: Verlier nie deinen Humor. Wer lacht, hat gewonnen.
Fazit
Das kölsche Grundgesetz ist mehr als nur ein Spruch – es ist eine Lebenseinstellung. Gelassenheit, Humor und ein Kölsch in der Hand. Bei JECK EN DE CITY leben wir genau das. Also: Drinks de eine met?